Darum Social Web

Auch ich kann mal mit Fakten klotzen, die ich über das Social Web zu sagen habe. Punkt 1: Die sozialen Netzwerke sind heute unsere Newslieferanten. Neuigkeiten verbreiten sich übers Internet und soziale Medien schneller als über klassische Medien. Klassische Werbung kannst du dir damit also sparen!

Bei den 18- bis 34-Jährigen ist die Hauptinformationsquelle im Bereich Online angesiedelt.

Soziale Medien fungieren als so genannte “Intermediäre”. Sie erzeugen keinen eigenen Inhalt, sie bündeln aber Inhalte anderer und verbreiten diesen.1

Jetzt wächst eine neue Kundengeneration heran, die man mit klassischen Methoden niemals mehr erreichen wird. Selbst Neuigkeiten am Produktsektor werden über Produkt-Blogs oder Lifestyle-Blogs verbreitet. Schneller und zielsicherer als Berichte darüber in klassischen Medien erscheinen können. Zeitnah, innovationsnah. Blogs und Soziale Medien sind der Kanal für die News von heute.

Opa, Mann mit Bart

 

Hast du gewusst, dass die größte Nutzergruppe auf WhatsApp die Generation 50 plus darstellt?

Wenn der Opa mit dem Enkel über WhatsApp kommuniziert, müssen Marketer umdenken. Aber rasch!

 

Diese Fakten besagen aber auch, dass wir nicht mehr entscheiden können, ob wir Marketing mit Social Web machen oder nicht. Vielmehr geht es um die Frage, wie gut unser Marketing im Social Web ist!

Deswegen Social Web und Online Marketing

Hier ein paar Daten für die Tourismus- und Reisebranche, die im Reiseblogger-Workshop auf der Fr.e.e. München im Februar 2016 präsentiert wurden (Quelle: persönliche Mitschrift):

  • 80 % der Urlauber informieren sich im Internet über ihr nächstes Urlaubsziel.
  • 60 % aller Verkäufe werden heute bereits über das Internet abgewickelt.
  • Heute glaubt man Meinungsbildnern mehr als klassischen PR-Artikeln. Stichwort: Empfehlungsmarketing. Findet man eine gute Meinung, gute Bewertung über eine Urlaubsdestination, wird dieser mehr Vertrauen entgegengebracht als einer Werbeeinschaltung. Meinungsbildner sind aber auch Kunden, externe Blogger und Socialmedia Aktivisten, Mitarbeiter, allgemeine Aktivisten und Influencer aller Art.
  • Nicht die Zahl der Fans oder Follower ist ausschlaggebend für eine professionelle wertschöpfende Präsenz in Socialmedia. Sondern der Mix macht es aus, und dass die Zielgruppe erreicht wird. Der Mix aus Reichweite, genauer Zielgruppen-Ansprache und  Conversions.
  • Blogger gelten als Zeugen, als Testimonials, als Influencer und sie zeigen damit, dass mit der Urlaubsdestination alles stimmt. Alles echt und wirklich so ist, wie es beworben wird. Blogger vermitteln Emotionen über all ihre Socialmedia Kanäle, auf denen sie aktiv sind.

Ziege melken, daheim

 

Du kannst deine Kunden erst “melken”, wenn du dich von den selbst gebastelten Lösungen verabschiedest.

Online-Marketing ist etwas für Profis. Selbst ein Facebook- oder XING-Profil zu besitzen, macht dich noch nicht zum Social-Online-Marketer!

 

Nix geht mehr ohne Strategie und Ziele

  • Socialmedia Marketing gehört in die Gesamtstrategie eines Tourismusunternehmens oder einer Tourismusregion. Es ist immer das Gesamtpaket entscheidend, ob eine Destination im Web gefunden wird oder nicht. Ein einzelner Kanal (eine Facebook-Seite, eine Webseite, ein Reiseblog,…) kann nichts mehr bewirken! Einmal einen Blogger in die Region schicken und selbst diese Infos nicht auf eigenen Internetmedien verbreiten, bringt absolut nichts.
  • Wer seine digitale und analoge Strategie nicht kennt, hat in Zeiten des Socialmedia und Online Marketings keine Chance mehr. Für eine solche Strategie sind zunehmend die Online-Marketer im Unternehmen zuständig. Der Grund: Immer mehr Kunden informieren sich und kaufen im Internet! Das gilt ganz besonders für das Kundenbeziehungsmanagement (CRM), das ohne Online-Marketer nicht mehr auskommt. Und Marketing muss zuerst online funktionieren, danach kommt der offline Auftritt.
  • Online Marketer entwickeln die Strategie zur Entwicklung des Unternehmens und sorgen dann für deren Umsetzung. Strategische Entscheidungen werden in Zeiten der digitalen Transformation nicht mehr alleine in der Geschäftsführung getroffen und schon gar nicht mehr von der GF selbst erarbeitet! Außer diese sind professionelle Online-Marketer.
  • Socialmedia bietet die Möglichkeit, den Interessenten und Kunden jene Informationen zu bieten, die nicht in klassischen Reiseführern oder Prospekten stehen. Nur mit Socialmedia Maßnahmen bietet man heute zeitnah und Zielgruppen genauen Mehrwert.
  • Socialmedia Marketing ermöglicht es, alle getätigten Schritte nachzuvollziehen und Input und Output einander gegenüberzustellen. Man erhält dadurch Kostenwahrheit und eine höhere Effizienz als im klassischen Marketing bei den eingesetzten Mitteln.

Fazit

Socialmedia und Online Marketing ist auf keine Unternehmensgröße beschränkt. Vom Dorfbäcker bis zur internationalen Hotelkette, wenn mit Kunden und Interessenten kommuniziert werden soll, ist SM-Marketing perfekt geeignet.2  Mittels Socialmedia Marketing und mit einem Tourismus Blog kann effizienter und Zielgruppen genauer in der Tourismus-Werbung gearbeitet werden.

Daumen Hoch, thumbs upWenn du dazu Fragen hast – hey, du bist noch immer auf meiner Seite und liest hier fleißig? -, dann schreib mir:

 

1 Jan Schmidt (2016): Soziale Medien als Intermediäre der Meinungsbildung und Nachrichtenvermittlung. URL: http://de.slideshare.net/JanSchmidt/soziale-medien-als-intermedire-der-meinungsbildung-und-nachrichtenvermittlung-63064535 [Stand: 25. August 2016]

2 Handelsjournal (2016): Social Media Monitoring: “In die Köpfe der Kunden schauen”. URL: http://handelsjournal.de/2016/06/22/unternehmen/dorotheevogt/social-media-monitoring-in-die-koepfe-der-kunden-schauen/ [Stand: 25. August 2016]

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